(El Ayer en la Actualidad - Actuando para la Democracia)

Zusammenfassung des Projekts:
(Vom 31.12.2008 - 30.12.2009)
Angesichts der Demokratiemüdigkeit vieler Jugendlicher einerseits und den (gesellschaftlichen)
Abwehrmechanismen und Tabus in der Auseinandersetzung mit Diktaturerfahrungen andererseits, möchten wir mit diesem internationalen Projekt einen Anstoß geben in der politischen Bildung das Erbe der Diktaturen stärker zu reflektieren, um aktuelles bürgerschaftliches Engagement zu fördern. Hierbei wählen wir einen Ansatz der Bearbeitung von Geschichte, der vom Individuum und seiner gesellschaftlichen Verortung im gestern und heute ausgeht. Eine Erweiterung des Blickwinkels für internationale Zusammenhänge und die Sensibilisierung für interkulturellen Dialog stärken zudem Toleranz, Offenheit und die internationale Kooperation.
Über die Verbindung von formaler und non-formaler Bildung möchten wir insbesondere Jugendliche mit erhöhtem Förderbedarf sowie Multiplikator/innen beider Felder erreichen.
Ein Planungs- und Studienbesuch, ein internationaler Fachaustausch und eine internationale
Abschlusskonferenz ermöglichen den Austausch zu Erfahrungen und bewährten Praktiken zwischen den Beteiligten aus Deutschland, Spanien, Brasilien und Argentinien: Länder mit Diktaturerfahrungen, die auch unter anderen Aspekten interessante Verknüpfungen aufweisen.
Über den peer-to-peer Ansatz werden die Ergebnisse durch Workshops an Einrichtungen der formalen und non-formalen Bildung verbreitet. Eine Ausbildung von peer educators mit Theater- und anderen kreativen Methoden unterstützt diesen Prozess.
In der Projektdokumentation werden die dem Projekt zugrunde liegenden Ansätze sowie die erarbeiteten methodischen Bausteine beschrieben und Anregungen für die praktische Umsetzung gegeben.
